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Paßklausenturm


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Das exakte Datum seiner Erbauung ist nicht bekannt, mit Sicherheit war er Bestandteil einer alten Wasserburganlage, die etwa im 12. Jahrhundert entstanden sein könnte.

Der Turm hatte die Funktion zur Überwachung und Beobachtung der Handelsstraße. Mit der Erschließung und Sicherung der Grenzwege nach Böhmen wäre die Entstehung einer Wallanlage mit sogenanntem sogenanntem ”Ritterturm” denkbar. Der spätere Name ”Paßklausenturm” lässt die Vermutung zu, dass hier Einkehr und Rast für die Handelskaravanen und Fuhrleute möglich war.

Erste Feuerprobe dürfte der Turm beim Hussitteneinfall 1429 bestanden habe, er verlor dabei seine hölzernen An- und Aufbauten und die Paßklause mit  der Burgkapelle wurde zertrümmert. Das eine solche vorhanden war, ergaben die 1770 gefunden Überbleibsel einer Glocke.

Durch die Erfindung des Schießpulvers in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts verlor der Turm seinen Wehrcharakter, ein erneuter Aufbau erwies sich als unsinnig.

Die Wirtschaftsgebäude wurden wieder angelegt,  nahmen aber den Charakter eines Vorwerks an, welche sich bald in Rittergüter wandelten.

Statt der Kapelle oberhalb des Edelhofes könnte die noch heute stehende Kirche erbaut worden sein.

Heute zählt der Paßklausenturm zu den besterhaltenen Denkmalen seiner Art im Erzgebirge.



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